Kosten

Rechtsberatung und anwaltliche Vertretung kosten selbstverständlich Geld. Die Kostenfrage fällt vielen Mandanten jedoch erfahrungsgemäß sehr schwer. Hinzu kommt der Gedanke „Ein Rechtsanwalt ist teuer!“. Sicherlich haben eine gute Rechtsberatung und ein erfolgreicher Rechtsbeistand ihren Preis, im Gegenzug erhalten Sie aber eine kompetente und qualitativ hochwertige Vertretung Ihrer rechtlichen Interessen.

Kostentransparenz ist für mich einer der Grundsteine einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Anwalt und Mandant. Ich lege daher großen Wert darauf, die für Sie entstehenden Kosten bereits zu Beginn einer Beratung für Sie verständlich zu machen. Falls Sie Fragen zu diesem Themenkomplex haben oder Unklarheiten bestehen, zögern Sie nicht, mich diesbezüglich jederzeit anzusprechen. Gerne erläutere ich Ihnen dann genau, wie sich die Kosten in Ihrem Fall zusammensetzen.

Rechtsschutzversicherung

"Rechtsschutz Versicherung" StempelSofern Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, wird diese unter Umständen die Kosten für die anwaltliche Erstberatung und für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche oder die Abwehr unberechtigter Forderungen übernehmen, vorausgesetzt, die streitgegenständliche Rechtsangelegenheit ist versichert und die Rechtsschutzversicherungsgesellschaft kann für Ihren Fall eine Kostendeckungszusage erteilen. Ist dies der Fall, dann übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten für die anwaltliche Vergütung, die Gerichtskosten, die Kosten der Auslagen für Zeugen und Sachverständige sowie im Falle eines Unterliegens auch die Kosten des gegnerischen Rechtsanwaltes.

Gerne biete ich Ihnen an, die Kostendeckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherungsgesellschaft zu übernehmen, ohne dass hierfür Kosten auf Sie zukommen. Hierfür benötige ich lediglich Ihre Versicherungsscheinnummer sowie den Namen der Versicherungsgesellschaft. Im Rahmen der Kostendeckungsanfrage lässt sich auch klären, ob Sie bei Abschluss der Rechtsschutzversicherung eine Selbstbeteiligung an den Kosten vereinbart haben.

Haben Sie keine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen oder erteilt diese keine Deckungszusage, dann haben Sie die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit zu zahlen, wobei die Kosten unter Umständen von Ihrem Gegner erstattet werden müssen. Werden Sie zum Beispiel Opfer eines unverschuldeten Verkehrsunfalls, dann hat die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung die Ihnen entstandenen Rechtsanwaltskosten zu tragen.

Anwaltliche Erstberatung

Die Kosten einer anwaltlichen Erstberatung, d.h. die Kosten eines Gespräches mit einem Rechtsanwalt ohne dass eine weitere anwaltliche Tätigkeit erfolgt, belaufen sich gegenüber Verbrauchern je nach Zeit, Bedeutung und Schwierigkeit der Angelegenheit auf maximal 190,00 € zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer (§ 34 RVG).

Weiterführendes Mandat

Wird das Mandat nach der anwaltlichen Erstberatung weiter geführt, weil eine anwaltliche Tätigkeit notwendig ist oder von dem Mandanten gewünscht wird, so richtet sich die Höhe der anwaltlichen Gebühren nach dem jeweiligen Gegenstandswert in Verbindung mit dem Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwälte (RVG).

Gerne fertige ich für Sie eine Kostenberechnung an, bevor Sie entscheiden, ob sich eine weitergehende Tätigkeit in Ihrem Fall lohnt oder nicht.

Daneben besteht die Möglichkeit der Vereinbarung eines Pauschalhonorars oder einer Abrechnung nach Zeitaufwand unter Zugrundelegung eines gemeinsam vereinbarten Stundensatzes.

Prozesskosten

Gerichtshammer vor einem Hintergrund aus Euro ScheinenKommt es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, dann entstehen zusätzlich zu den Rechtsanwaltskosten Gerichtskosten. Deren Höhe richtet sich – wie die Gebühren des Rechtsanwalts – nach dem jeweiligen Gegenstandswert in Verbindung mit dem Gerichtskostengesetz (GKG).

Die Partei, die im Prozess vollständig unterliegt, trägt die Kosten des Rechtsstreits.

Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe

Unter bestimmten Umständen besteht die Möglichkeit, staatliche Hilfe für eine anwaltliche Beratung sowie für die Führung eines Prozesses zu erhalten. Zuständige Antragsstelle in Köln ist hierfür das Amtsgericht Köln, Luxemburger Straße 101, 50939 Köln.

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